Seminare, Podcast & Blog

Alle Gruppenangebote – von Ruhetraining über Beschäftigung bis hin zu Sozialkontakt und Alltagstraining.

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Blog 

Gedanken (d)einer Hundetrainerin - ehrlich und ohne KI-Texte.

Seminare & Vorträge

Ich halte Seminare und Vorträge rund um Hundeverhalten – fundiert, verständlich und praxisnah. In meiner Arbeit, sowohl als Referentin als auch als Hundetrainerin verbinde ich biologisches Fachwissen mit praktischem Hundetraining.

Meine Themenschwerpunkte

  • Ontogenese: Alles, was im Leben des Hundes wichtig ist: Von vorgeburtlichen Einflüssen über die Welpenzeit bis hin in die Pubertät und ins Alter.
  • Beschäftigung: Welche Beschäftigung passt zu welchem Hund? Und welche Hunde benötigen überhaupt ein Beschäftigungsprogramm?
  • Individuelle Wunschthemen: Mit genügend Vorlaufzeit bin ich fachlich äußerst flexibel und stelle gerne maßgeschneiderte Vorträge oder Seminare für Deine Veranstaltung zusammen.

Veranstaltungsformate & Einsatzort

  • Art: Vorträge und Seminare – flexibel gestaltbar als reine Theorie-Veranstaltungen, interaktive Praxis-Workshops oder als kombinierte Formate.
  • Einsatzgebiet: Ich bin in der gesamten DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) für unterwegs.

Falls Du selbst eine Veranstaltung planst und mich als Referentin buchen möchtest, kontaktiere mich gerne!

Luna sitzt aufrecht mit erhobenen Vorderpfoten im herbstlichen Wald

06.10.2026

Vortrag: Sinnvolle Beschäftigung für verschiedene Hundetypen

Hundeschulkonzepte  (online)

17. & 18.10.2026

Seminar (2 Tage): Beißvorfälle verhindern: Genetik, Verhalten und Management im Blick

Certodog (CH)

25.10.2026

Tagesseminar „Sozialspiel“

Hundepower auf 4 Pfoten (D)

Podcasts

Hund trifft Wissenschaft

mit Stephanie Lang von Langen und mir

Hund trifft Wissenschaft ist der Podcast für alle, die ihren Hund nicht nur lieben, sondern auch verstehen wollen. In jeder Folge nehmen wir uns ein Thema rund um Hundeverhalten oder -training vor und beleuchten es – verständlich, unterhaltsam und ohne erhobenen Zeigefinger.

Doch dabei bleibt es nicht: Im Anschluss an jede Podcast-Folge zeigen wir in einem begleitenden YouTube-Video, wie sich die Theorie in der Praxis anfühlt – mit echten Hunden, echten Situationen und echten Ergebnissen.

Powerpfoten

mit Francesca & mir

Wir sprechen in unserem Podcast über die alltäglichen Herausforderungen mit unseren Hunden, unsere nicht immer so klugen Entscheidungen und Geschichten und Erlebnisse rund um unseren täglichen Wahnsinn.

Luna sitzt aufrecht mit erhobenen Vorderpfoten im herbstlichen Wald

Blog

Hier schreibe ich, was mich im Training und im Alltag mit Hunden bewegt: Beobachtungen, Erfahrungen und Gedanken, die mir wichtig sind. Ehrlich, persönlich und selbst geschrieben.

Jeden Monat erscheint ein neuer Artikel.

Luna sitzt aufrecht mit erhobenen Vorderpfoten im herbstlichen Wald

Warum eine Anamnese vor dem Einzeltraining sinnvoll ist

29.09.2026

Vielleicht kennst du das: Du hast ein Problem mit deinem Hund. Es ist aber noch nicht so schlimm – das sagst du dir jeden Tag. Und dann? Dann ist es irgendwann doch nicht mehr zu bewältigen und dein Alltag leidet stark – genau so wie du! Du entschließt dich endlich, dir Hilfe zu suchen. Und dann? Wo gehe ich hin? Woran erkenne ich, wer mir wirklich helfen kann?

Das kann ich dir pauschal auch nicht beantworten, denn gute Hundetrainer*innen erkennt man nicht an einem einzigen Merkmal, sondern an vielen kleinen Dingen. Und eines davon ist, ob vor dem Einzeltraining eine Anamnese stattfindet. Warum? Das möchte ich dir jetzt näherbringen und versuchen, dir die Auswahl einer passenden Hundeschule etwas leichter zu machen.

Zunächst einmal: Ich verstehe, dass man sich eine schnelle und (hoffentlich) leichte Lösung für ein Problem mit dem Hund erhofft. Ehrlich! Ich habe auch so meine Themen mit meinen Hunden im Alltag und habe immer auf eine schnelle Lösung gehofft. Ich war immer auf der Suche nach „DEM“ Tipp, der all meine Probleme löst. Hundetrainer*innen kommen dann immer mit ihrem Standardsatz: „Das kann man pauschal nicht sagen, das kommt drauf an!“. Und ich auch! Aber warum denn eigentlich?

Wie sieht es in der Konditorei oder dem Blumenladen aus?

Ich möchte euch dazu Beispiele aus anderen Bereichen nennen, um es zu verdeutlichen: Stellt euch vor ihr geht in eine Konditorei. Ihr möchtet eine Torte bestellen. Einfach nur eine Torte. Und dann kommen Fragen: Für wen? Wie viele Personen? Wann? Welcher Geschmack? Mehrstöckig? Und was darf es denn kosten? Berechtigte Nachfragen, oder?

Jetzt geht ihr in einen Blumenladen und fragt dort um Rat, da eure Pflanze immer mehr welke Blätter bekommt. Und dann geht es auch hier los: Um welche Pflanze geht es? Welche Erde? Wo steht die Pflanze und wie oft wird sie gewässert? Wie lange hast du sie schon? Hast du einen Parasitenbefall? Und was darf die Lösung kosten? Schon wieder berechtigte Fragen, oder?

Und im Hundetraining?

Überall ist uns klar, warum Rückfragen und eine genaue Abklärung der Wünsche und Probleme unumgänglich sind. Und dann sind wir im Hundetraining. Ihr habt ein konkretes Problem, aber nur das. Euer Hund zieht an der Leine – aber sonst klappt alles. Euer Hund hört nicht auf den Rückruf – aber sonst klappt alles. Nachdem ihr euch endlich durchgerungen habt, jemanden um Hilfe zu bitten, bleibt euch dann die Qual der Wahl: Wer soll helfen?

Damit sind wir mitten in der Anamnese, dem Ergründen der Dynamik zwischen Mensch und Hund: Brauche ich sie oder nicht? Denn die Anamnese kostet Geld – und oft nicht wenig. Ihr stellt euch berechtigterweise die Frage, ob das denn wirklich notwendig ist. Hundetrainer*innen, die eine gründliche Anamnese durchführen, werden viele Fragen haben: Wie alt ist dein Hund? Wo kommt er her? Wie sieht euer Alltag aus? Wer lebt noch im Haus? Und, und, und. Am Ende der Anamnese wird er oder sie aber ein gutes Bild von dir und deinem Hund haben – und von den Ursachen für das Problem im Alltag. Erst jetzt ist das Erstellen eines angepassten Trainingsplans möglich.

Ein paar Gedanken

Ob du nun eine Anamnese brauchst oder nicht, kannst du letztlich nur selbst entscheiden. Ich möchte dir aber ein paar Gedanken mitgeben bei deinen Überlegungen:

  • Möchtest du, dass sich jemand intensiv mit dir und deinem Hund beschäftigt und ihr am Ende wirklich am Kern eures Problems arbeitet? Denkst du, dass Pauschallösungen und feste Methoden, die für jeden Menschen und jeden Hund herangezogen werden, wirklich auch dein Problem lösen können? Oder ist nicht viel mehr jedes Mensch-Hund-Team individuell und Lösungen müssen wirklich angepasst werden?
  • Wenn du den genauen Grund für die Probleme mit deinem Hund kennen würdest, könntest du sie ja einfach beheben. Oft sind es viele kleine Stellschrauben, die gedreht werden müssen, um am Ende ans Ziel zu kommen. Diese Stellschrauben kann ich aber nur finden, wenn ich vorher eine intensive Ursachenforschung betrieben habe.

Fazit

Brauchst du also eine Anamnese? Für mich als Hundetrainerin ist die Antwort klar. Denn wenn ich weder den Menschen noch den Hund kenne, kann ich keine maßgeschneiderten Trainingskonzepte erstellen, sondern rate ins Blaue hinein und kann nur hoffen, dass mein Ansatz passend ist. Mit einer Anamnese bekommst du am Ende einen Trainingsplan, der wirklich zu dir und deinem Hund passt.

Letztlich bleibt dann auch die Frage: Kommst du wirklich günstiger dabei weg, wenn du und dein*e Trainer*in direkt in Einzelstunden starten und ihr erst nach dem dritten oder vierten Ansatz und etlichen Einzelstunden die finale Lösung gefunden habt?

Die Anamnese spart Zeit und Nerven. Sie kostet Geld. Der Umweg um sie herum aber auch!

Du möchtest dein Problem angehen und strukturiert daran arbeiten? Dann lass uns im Kennenlerngespräch darüber sprechen.

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